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ALLGEMEIN

HUNDESTEUER

Wer muss Hundesteuer zahlen und wer nicht?
Die Hundesteuer ist eine Abgabe, die das Halten von Hunden zu privaten Zwecken im Gemeindegebiet besteuert.
Neben dem Einnahmezweck verfolgt die Hundesteuer auch den ordnungspolitischen Zweck, die Zahl der Hunde im Gemeindegebiet zu begrenzen.
Die Hundesteuer wird als Jahressteuer pro gehaltenem Hund erhoben. Der Steuersatz variiert von Gemeinde zu Gemeinde sehr stark. Oft wird ab dem zweiten Hund und manchmal auch noch einmal ab dem dritten Hund ein erhöhter Steuersatz fällig. Viele Gemeinden erheben einen stark erhöhten Steuersatz für sogenannte "Kampfhunde", was vom Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2000 für grundsätzlich zulässig erachtet wurde.

Die vielfältigen kommunalen Aufgaben, werden durch die Hundesteuer mitfinanziert. Eine konkrete Gegenleistung erhält also der Hundehalter für seine Steuerzahlung der Hundesteuer nicht. Insbesondere stellt die Hundesteuer keine „Hundekotbeseitigungsgebühr“ dar.

Für gewerblich gehaltene Hunde (z.B. zwecks Hundezucht oder Hundehandel) darf keine Hundesteuer erhoben werden, da die Gesetzgebungskompetenz der Länder nur eine Steuer für das Halten von Hunden durch natürliche Personen zu privaten Zwecken abdeckt.

Wann muss ich meinen Hund anmelden?
Das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich! Um sicher zu gehen, fragen sie bitte bei ihrem Stadtamt nach.
In den meisten Kommunen muss ein Welpe innerhalb des 3. Lebensmonats angemeldet werden und für ältere Hunde gilt in der Regel eine 14tägige Anmeldefrist.
Viele Ämter berechnen die Steuer für das laufende Quartal, was bedeutet, wenn der Hund z. B. Anfang März gekauft und 14 Tage später gemeldet wird, die Steuer rückwirkend ab Januar berechnet wird.
PS: Kein Halter ist verpflichtet einen Kaufvertrag vorzulegen.. :-)

Wie hoch ist die Steuerbelastung?
Die Höhe der Hundesteuer obliegt den Gemeinden bzw. Kommunen und ist daher sehr variabel.
Erkundigen sie sich am besten bei der zuständigen Behörde ihres Ortes.
Aufschluss bietet u. a. auch der folgende Link:

RASSEHUND ODER MISCHLING?

Frage:
Wie kann man einem Menschen begreiflich machen, dass die Biewer-Yorkshire zur Gattung der Yorkshire gehören und nicht mit Malteser verpaart worden sind?
Ich habe zu diesem Thema viele Internetseiten besucht um herauszufinden, wie diese Rasse entstand doch leider habe ich nirgends eine klare Aussage finden können.

Ich muss noch dazu schreiben, dass mein Biewer-Yorkshire-Terrier Rüde die Yorkshire-Terrier Hündin eines anderen Besitzers gedeckt hat und nun ist das Theater da!

Antwort:
Es ist richtig, der Biewer-Yorkshire-Terrier wird von den 3 größten Dachverbänden unter anderem dem VDH noch nicht anerkannt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann er in diesem „begehrten Katalog„ mit aufgenommen wird.

Der weiße Schäferhund z.B. , den ja fast Jeder kennt, stand Jahrzehnte auf der Antragsliste dieses Kataloges und wurde erst vor wenigen Jahren anerkannt. Verhindert wurde seine Aufnahme Allerwahrscheinlichkeit nach durch die starke Lobby der „Deutschen Schäferhund„ Gemeinde, die im VDH züchten.

Die Yorkshire-Terrier Vereine, die diesen Dachorganisationen angeschlossen sind, haben mindestens einen gleichgroßen Einfluss..

Es gibt in der Tat unterschiedliche Meinungen über den Ursprung des Biewers.

Da es keine wissenschaftliche Beweise dafür gibt, dass diese Rasse durch eine Genmutation eines Yorkshire-Terriers entstand (so die Behauptung des Züchterehepaares ‚Biewer‘) oder tatsächlich aus der Einkreuzung eines Maltesers hervorging, verhalte ich mich diesbezüglich grundsätzlich neutral. Beide Varianten sind möglich!

Dies halte ich aber nicht wirklich relevant, da schließlich jede der heute bekannten Hunderassen irgendwann durch Kreuzung zweier oder sogar mehrerer noch älterer urkundlich erwähnter Rassehunde entstand.

PS: Aus der Verpaarung eines Yorkshire-Terriers mit einem Biewer-Yorkshire-Terrier geht ein „Spalter„ hervor (auch Halbbiewer bezeichnet).

Auch „Spalter„ werden von den meisten europäischen Zuchtverbänden (natürlich nicht vom FCI, VDH und dem Kennel Club) anerkannt, gibt also aus züchterischer Sicht kein Grund zur Sorge!

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